Was sind Motorrad-Kettenräder
Motorradkettenräder sind Zahnräder, die die Motorleistung über eine Kette vom Getriebe auf das Hinterrad übertragen. Sie sind das Herzstück des Endantriebs und bestehen in der Regel aus einem kleineren vorderen Ritzel (Vorgelege) und einem größeren hinteren Ritzel. Durch Ändern der Größe dieser Ritzel kann der Fahrer das Übersetzungsverhältnis ändern, um als "Drehmomentverstärker" zu fungieren und die Leistung des Motorrads so anzupassen, dass entweder eine explosive Beschleunigung oder eine höhere Höchstgeschwindigkeit erzielt wird.
Die Rolle des Ritzels im Endantriebssystem
Um wirklich zu verstehen, was ein Motorradkettenrad ist, kommt es auf seine Position in der mechanischen Struktur des Fahrzeugs an. Wie bereits erwähnt, ist es das entscheidende Bindeglied zwischen der Motorleistung und der tatsächlichen Drehung der Räder. Der gesamte Prozess beginnt mit dem Getriebe, in dem die Kraft des Motors gebündelt wird. Das Ritzel überträgt die Energie dieser Drehung schlagartig auf das Hinterrad, indem es in die Metallglieder der Kette einrastet. Ohne diese Zahnräder würde sich der Motor nur drehen und das Auto würde sich überhaupt nicht bewegen. Ich beschreibe sie oft als "Hände", die die Kette festhalten. Nur durch diese beiden Hände kann die Kraft wirklich auf den Boden fallen.
Unterscheiden Sie zwischen zwei Schlüsselkomponenten
Das Ritzelsystem ist nie allein, sondern das Zusammenspiel zweier Teile, von denen jedes seine Besonderheit hat:
Vorderes Zahnrad (Vorgelegewellenrad): Dies ist das kleinere Rad, das direkt auf der Ausgangswelle des Getriebes montiert ist. Da es eine sehr hohe Drehzahl hat und der ersten Welle des direkten Drehmoments vom Motor standhalten muss, ist der Druck sehr hoch. Daher ist dieses Teil in der Regel aus wärmebehandeltem, gehärtetem Stahl gefertigt, da es sonst dieser hohen Belastung nicht standhalten kann.
Hinterer Konus: Dieses große Rad ist mit der Hinterradnabe verschraubt. Im Allgemeinen verwendet das Originalwerk Stahl für die Haltbarkeit, aber viele leistungsorientierte Autobesitzer, mit denen ich in Kontakt gekommen bin, insbesondere diejenigen, die auf der Rennstrecke spielen, wechseln zu Aluminiumlegierungen, um die ungefederte Qualität zu reduzieren.
Diese beiden Teile zusammen bestimmen, wie die Kette läuft und bilden einen geschlossenen Kreislauf. Dies ist das, was wir oft als Endantrieb von Motorrädern bezeichnen.

Wie das Ritzel als "Drehmomentverstärker" wirkt
Der Begriff "Drehmomentverstärker" beschreibt eigentlich den mechanischen Vorteil, der durch das Zusammenspiel von Vorder- und Hinterzahn entsteht und der ganz vom Übersetzungsverhältnis abhängt. Der Algorithmus für das Zahnverhältnis ist einfach: Teilen Sie die Anzahl der Zähne der vorderen Zahnscheibe durch die Anzahl der Zähne der hinteren Scheibe. Wenn Ihre hintere Scheibe beispielsweise 45 Zähne hat und die vordere Scheibe 15 Zähne, ist das Verhältnis 3:1. Das bedeutet, dass die vordere Zahnscheibe drei volle Umdrehungen machen muss und die hintere Scheibe eine Umdrehung. Durch diesen Verzögerungseffekt wird das vom Motor auf den Boden übertragene Drehmoment physikalisch verstärkt, so dass das Auto leichter aus dem Stand anfahren kann.
Der Zielkonflikt zwischen Beschleunigung und extremer Geschwindigkeit
Viele Fahrer kommen nicht nur zu mir, um verschlissene Teile zu ersetzen, sondern auch, um den Charakter des Fahrzeugs an den Fahrstil anzupassen. Das Ändern der Anzahl der Zähne ist eigentlich ein Kompromiss:
Explosivität (Beschleunigung): Wenn Sie wollen, dass das Auto mehr Leistung hat, machen wir einen "Gang runter". Einfach gesagt, ist es eine kleinere vordere Platte oder eine größere hintere Platte. Auf diese Weise wird das Übersetzungsverhältnis größer und das Drehmoment am Rad steigt. Das Ergebnis ist, dass das Anfahrmoment sehr heftig ist. Diese Einstellung ist vor allem im Stadtverkehr, beim Stunt oder auf Waldwegen nützlich.

Höhere Geschwindigkeit: Umgekehrt müssen Sie, wenn Sie schneller fahren wollen, einen größeren vorderen Satz oder einen kleineren hinteren Satz wählen. Dadurch verringert sich das Übersetzungsverhältnis. Obwohl Sie das Gefühl haben, dass das Auto beim Anfahren etwas "fleischig" ist, ist es nicht so schnell wie vorher, aber wenn Sie mit hoher Geschwindigkeit fahren, ist die Motordrehzahl niedriger und die Geschwindigkeitsverlängerung ist besser. Dies ist im Allgemeinen die erste Wahl für Hochgeschwindigkeitsfahrten oder große gerade Strecken.
AutorJay
Hallo, ich bin ein begeisterter Motorradmechaniker mit über einem Jahrzehnt Erfahrung in der Werkstatt. Ich habe mich auf die Optimierung von Achsantrieben spezialisiert, um das Beste aus jedem Motor herauszuholen. Ich habe unzählige Stunden damit verbracht, verschiedene Übersetzungsverhältnisse zu testen und die vorderen und hinteren Ritzel auszutauschen, um die perfekte Balance zwischen explosiver Beschleunigung und Autobahngeschwindigkeit zu finden.
Motomaxsfr
