Motorradkette reinigen

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Um eine Motorradkette richtig und sicher zu reinigen, muss zunächst der Rahmen stabilisiert werden, indem der Rahmen angehoben und in den Leerlauf geschaltet wird. Als Nächstes wird ein spezielles Kettenentfettungsmittel (oder Petroleum) auf die gesamte Kette gesprüht, wobei der Schwerpunkt auf den Rollen und Seitenplatten liegt, um den hartnäckigen Straßenschmutz zu lösen. Verwenden Sie eine dreiseitige Bürste, um die vier Seiten der Kette sorgfältig zu schrubben. Achten Sie darauf, den schwarzen Schlamm wie "Schleifpaste" gründlich zu entfernen, sonst verschleißen sie Ihre großen und kleinen Flugzahnscheiben zu schnell. Nach dem Bürsten mit Niederdruckwasser abspülen. Trocknen Sie die Kette nach dem Waschen gründlich mit einem Mikrofasertuch oder mit Druckluft und sprühen Sie abschließend hochwertiges Kettenöl oder Kettenwachs auf die Innenseite der Kette, während Sie das Hinterrad drehen. Um Langlebigkeit und Fahrsicherheit zu gewährleisten, sollte diese Wartung alle 500-600 Meilen oder unmittelbar nach einer Fahrt an einem Regentag durchgeführt werden.

Vergleich der Kette nach der Reinigung

Schritt 1: Vorbereitung und Sicherheit

Vergewissern Sie sich zuvor, dass das Motorrad auf einer ebenen Fläche abgestellt ist. Das Anheben des Rahmens oder einer großen Stütze ist unabdingbar, denn nur wenn Sie das Hinterrad über Kopf halten, können Sie die Kette frei von Hand drehen. Sicherheitshinweis: Schalten Sie immer den Leerlauf ein und stellen Sie den Motor ab. Das Reinigen der Kette im Leerlauf oder beim Schalten ist äußerst gefährlich, denn wenn der Finger zwischen Kette und Kettenblatt eingeklemmt wird, hat das katastrophale Folgen.

Schritt 2: Sprühen des Entfettungsmittels

Der Kerngedanke der Reinigungskette besteht darin, das alte, verdorbene und verunreinigte Fett abzubauen. Am sichersten ist es, ein spezielles Reinigungsmittel oder Kerosin zu verwenden. Viele Hersteller empfehlen Kerosin, da es die empfindlichen Gummidichtungen nicht angreift und das Fett auflöst. Sprühen Sie das Entfettungsmittel großflächig auf die Kette, wobei Sie besonders die Rollen (mittlere bewegliche Teile) und die Seitenplatten im Auge behalten sollten. Lassen Sie das Mittel nach dem Aufsprühen einige Minuten einwirken, damit das Lösungsmittel ein wenig Zeit hat, in den "alten Zunder" einzudringen und ihn aufzuweichen, der sich aus der Mischung von Staub, Salz und altem Schmieröl gebildet hat.

Schritt 3: Bürsten Sie die "Schleifpaste" ab

Nachdem der Schlamm aufgeweicht ist, ist es an der Zeit, mit Kraft zu bürsten. Die dreiseitige Bürste ist derzeit das effizienteste Werkzeug, das gleichzeitig die Ober- und Unterseite der Kette bearbeiten kann. Ihr Ziel ist es, die so genannte "Schleifpaste" zu zerstören. Diese Schleifschlämme sind wie flüssiges Schleifpapier. Bleiben sie unbehandelt, glätten sie schnell Ihre Zahnscheiben und verursachen eine ungleichmäßige Kettenlängung. Seien Sie geduldig und bürsten Sie jede Kette, bis die Metallfarbe freigelegt ist und kein Schleifkorn mehr vorhanden ist.

Schritt 4: Spülen und schützen Sie den Dichtungsring

Spülen Sie nach dem Bürsten die Rückstände von der Bürste ab. Dabei gilt der Grundsatz, dass Wasser mit niedrigem Druck (z. B. Gartenschläuche oder Eimer) verwendet werden muss. Warum sollte man Hochdruckwasserwerfer vermeiden? Weil Hochdruckwasser die zerbrechlichen O-, X- oder Z-Dichtungen zerstört. Diese Dichtungsringe haben die Aufgabe, das werksseitige Fett im Inneren der Bolzenwelle zu sichern. Sobald die Feuchtigkeit mit Gewalt hineingedrückt wird, korrodiert das Innere, was dazu führt, dass die Kette "tote Glieder" bekommt und vorzeitig verschrottet werden muss.

Schritt 5: Gründlich trocknen

Eine nasse Kette kann das Schmiermittel nicht halten. Wischen Sie die gesamte Kette mit einem sauberen Mikrofasertuch ab oder verwenden Sie Druckluft, um die Feuchtigkeit aus den Zwischenräumen der Laschen zu blasen. Eine trockene Kette beugt nicht nur Oberflächenrost vor, sondern sorgt auch dafür, dass das Schmiermittel direkt am Metall haftet und nicht durch Wasser abgelöst wird.

Schritt 6: Richtige Schmierungstechniken

Schema für die Position des Kettenölspritzers

Nachdem die Kette gewaschen und getrocknet ist, tragen Sie hochwertiges Kettenöl oder Wachs auf. Um die beste Schutzwirkung zu erzielen, beachten Sie bitte zwei Punkte: Zielen Sie auf die Innenseite: Das Schmieröl sollte auf die Seite der Kette gesprüht werden, die an der Zahnscheibe anliegt. Beim Fahren wird das Schmiermittel durch die Zentrifugalkraft natürlich nach außen in Richtung der Rollen gedrückt. Manuelles Drehen: Drehen Sie das Hinterrad langsam von Hand, um sicherzustellen, dass jede Kette gleichmäßig bedeckt ist.

Wartungszyklus

Hartnäckigkeit ist das A und O, wenn es um Motorradsicherheit geht. Um das Getriebesystem in bestem Zustand zu halten, empfehle ich, die folgenden Intervalle einzuhalten: Routinewartung: alle 500-600 Meilen (etwa 800-1000 Kilometer). Wartung nach Regen: Regen wäscht Schmieröl aus und bringt Streusalz ein. Wenn Sie gerade im Regen gefahren sind, sollten Sie, unabhängig davon, wie viel Zeit seit der letzten Wartung vergangen ist, den Wagen sofort reinigen und neu ölen, um Oxidation zu vermeiden. Wenn Sie sich diese Angewohnheit angewöhnen, können Sie nicht nur die Lebensdauer von Kette und Kettenblatt verlängern, sondern auch ein geschmeidigeres, leiseres und sichereres Fahrerlebnis erzielen.

Autor: Alex Rivera

"Ich bin ein langjähriger Motorradenthusiast und Heimwerker mit über 10 Jahren Erfahrung auf der Straße. Ich bin davon überzeugt, dass die richtige Wartung der Schlüssel zur Leistung eines Motorrads und zur Sicherheit des Fahrers ist. Ich habe diesen Leitfaden geschrieben, um anderen Motorradfahrern dabei zu helfen, die Kettenreinigung zu beherrschen, damit ihre Ritzel scharf bleiben und ihre Fahrten reibungslos verlaufen."

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