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Wie lange halten Kettenräder für Motorräder?

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Normalerweise können hochwertige Stahlkettenräder 15.000 bis 30.000 Meilen laufen, aber wenn Sie auf der Suche nach Leistung sind und zu Aluminium wechseln, können Sie vielleicht 5.000 bis 7.000 Meilen erreichen. Für Fahrer, die normalerweise auf die Wartung achten, muss ich Sie an eines erinnern: Ihr vorderes Ritzel wird definitiv schneller verschleißen als das hintere Ritzel, einfach weil es klein ist und sich häufig dreht. Die tatsächliche Lebensdauer des Ritzels hängt von drei Punkten ab: Kettenspannung, Häufigkeit der Schmierung und Zahnmaterial. Wenn Sie bemerken, dass sich die Zähne des Ritzels wie “Haifischflossen” verhakt haben, oder wenn Sie beim Beschleunigen eine spürbare Vibration in den Pedalen spüren, oder wenn die O-Ring-Kette bis an ihre Grenzen gedehnt ist, dann ist es im Grunde Zeit, sie zu ersetzen. Aus Gründen der Sicherheit und Effizienz empfehle ich dringend, Kette und Ritzel im Set zu ersetzen. Die Verwendung einer neuen Kette für das alte, zu einem Haken geschliffene Ritzel führt nur dazu, dass das neue Teil schneller versagt und die Leistungsabgabe zu gering ist.

Ritzel

Das Material bestimmt die Obergrenze

Wie lange ein Ritzel hält, entscheidet sich weitgehend in dem Moment, in dem Sie es bezahlen.

Stahl-Kettenräder: Die meisten Straßenfahrzeuge sind ab Werk mit Kettenrädern aus gehärtetem Stahl ausgestattet. Dieses kohlenstoffreiche Material ist besonders langlebig und kann Tausende von Reibungen durch Kettenrollen aushalten. Wenn Sie zu den Fahrern gehören, die Wert auf Erschwinglichkeit legen und noch ein paar Jahre fahren wollen, ist dies Ihr “Goldstandard”.

Ritzel aus Aluminium: Dies findet man in der Regel bei Rennwagen oder Autos, die Gewicht verlieren sollen, denn Aluminium ist viel weicher als Stahl. Es reduziert zwar die ungefederten Massen und macht das Fahrrad wendiger, aber der Nachteil ist, dass sich die Zähne schnell abnutzen und man sie ständig anstarren muss.

Verschleißzeitunterschied zwischen vorderen und hinteren Ritzeln

Viele Menschen haben den Irrglauben, dass das vordere und das hintere Ritzel gemeinsam altern. Das vordere Ritzel ist dasjenige, das hart arbeitet.

Der Grund dafür ist einfach: Das vordere Ritzel ist viel kleiner als das hintere Ritzel, und jeder Zahn und jede Kette auf dem Vorderrad hat bei jedem Kilometer viel mehr Kontakt als auf dem Hinterrad. In Verbindung mit dem kleineren Biegeradius der Kette, wenn sie um das Vorderrad mit dem kleinen Durchmesser läuft, bedeutet diese hochfrequente Rotation und der physische Druck, dass das vordere Ritzel dem hinteren Ritzel “am Ende des Lebens” vorausgeht.

Synergie zwischen Kettenspannung und Schmierung

Ihre Wartungsgewohnheiten bestimmen direkt, ob Ihr Ritzel 15.000 oder 30.000 Meilen läuft.

Kettenspannung: Wenn die Kette zu straff eingestellt ist, verhärtet und verformt sie die Zähne des Kettenrads; wenn sie zu locker eingestellt ist, wirkt die Kette wie eine Peitsche auf die Zähne und verursacht Zahnabplatzungen.

Häufigkeit der Schmierung: Regelmäßiges Ölen verringert die Hitze, die durch den direkten Kontakt mit dem Metall entsteht. Wenn nicht rechtzeitig geschmiert wird, ist das schmutzige Material, das sich mit der trockenen Metalloberfläche vermischt, wie Schleifpapier und schleift die Zähne nach und nach ab.

Identifizierung von “Haifischflossen” und anderen Anzeichen für Abwrackung

Ritzel

Wenn Sie wissen, wann ein Ritzel ausgemustert werden sollte, sparen Sie nicht nur Geld, sondern retten auch Leben.

Verhakte Zähne: Wenn die Kette weiter am Ritzel zieht, nutzt sich eine Seite des Zahns stärker ab als die andere, und er wird allmählich zu einem bogenförmigen Haken wie eine Haifischflosse. Zögern Sie nicht, diese Form zu ersetzen.

Erhöhte Vibration: Wenn die Zähne des Ritzels und die Kettenglieder nicht mehr fluchten, spüren Sie beim starken Beschleunigen ein Taubheitsgefühl und Vibrationen unter Ihren Füßen.

O-Ring-Kettenbegrenzung: Wenn die Kette bis zu dem Punkt gedehnt wird, an dem die Einstellschrauben das Ende erreichen, werden die einzigen verbleibenden Zähne auf dem Ritzel durch den falschen Abstand sofort zerstört.

Warum im Set austauschen

Auf technischer Ebene ist es ein sehr kleiner Fehler, nur das Ritzel und nicht die Kette zu wechseln.

Wenn sich das Ritzel abnutzt, ändert sich seine “Zahnteilung”, um sich der gedehnten alten Kette anzupassen. Wenn man die neue Kette mit dem Haken auf das alte Ritzel hängt, “beißt” sie überhaupt nicht mehr an. Diese Zwangspaarung kann zum Überspringen von Zähnen führen, was nicht nur dazu führt, dass neue Teile vorzeitig verschrottet werden, sondern auch die Leistung des Motors, wenn sie die Hinterräder erreicht, erheblich reduziert. Der Kauf eines kompletten Satzes von Getriebesäcken macht weniger Sorgen und ist sicherer.

Autor: David Müller

Als Gründer von Wrench & Ride habe ich Tausende von Antriebssträngen ersetzt und alle möglichen Verschleißmuster gesehen. Meine Leidenschaft ist es, Wartungshinweise aus der Praxis weiterzugeben, um anderen Fahrern zu helfen, ihre Motorräder sicher, effizient und bereit für die nächste Reise zu halten.

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