...

Wie oft sollte ich die Kette meines Motorrads spannen?

huishou 3560

Sie sollten die Spannung Ihrer Motorradkette alle 300 bis 500 Meilen (500-800 km) oder etwa alle 2-3 Tankstopps überprüfen. Bei Geländemotorrädern, neuen Ketten oder bei Fahrten unter nassen und staubigen Bedingungen sind jedoch häufigere Inspektionen erforderlich. Die genauen Intervalle entnehmen Sie bitte der Betriebsanleitung Ihres Fahrrads (in der Regel werden sie beim Reinigen und Schmieren eingestellt). Um dies zu überprüfen, suchen Sie den straffsten Punkt der Kette, während Sie auf dem Seitenständer stehen, und messen Sie den Durchhang in der Mitte. Überschreitet der Durchhang die im Handbuch angegebenen Werte (in der Regel 20-30 mm), müssen Sie die Kette spannen, indem Sie die Achsmutter lösen und die Schrauben nachstellen.

Dieses Video erklärt, wie wichtig es ist, das Spiel der Kette zu überprüfen:

Faktoren, die die Lebensdauer einer Motorradkette beeinflussen

Obwohl 500 bis 800 Kilometer ein Industriestandard sind, sind die folgenden Variablen der Schlüssel zur Bestimmung Ihrer Anpassungsfrequenz:

Fahrumgebung: Wenn Sie oft im Regen fahren oder auf gesalzenen Straßen oder staubigen Feldwegen unterwegs sind, sind diese Staubpartikel wie ein Gestrüpp, das den Verschleiß der Kette beschleunigt. In diesem Fall würde ich empfehlen, die Kette alle 100 bis 200 Meilen zu überprüfen.

Der Unterschied zwischen den Modellen: Der Federungshub des Geländewagens und des Rallyeautos ist lang, und der Kettenschwung ist groß, was leichter zu lösen ist als bei einem normalen Straßenauto.

Die Kette "altert": Die neue Kette hat in den ersten paar hundert Kilometern eine "Einlaufphase", so wie die neuen Schuhe eingelaufen werden müssen. Während dieser Zeit wächst sie am schnellsten, also achten Sie mehr darauf.

Fahrstil: Wenn Sie gerne heftig anfahren oder bei jeder Kurve den Kopf drehen, steht die Kette sofort unter großer Spannung und wird sich definitiv schneller lockern als andere.

Wie oft Sie Ihre Motorradkette spannen müssen, hängt von Ihrem Fahrstil ab.

Wie beurteilen Sie, dass die Kette straff sein sollte?

Man muss nicht immer ein Lineal in der Tasche haben. Einige Signale können Sie mit Ihrem Körper und Ihren Ohren wahrnehmen:

Sichtbares Durchhängen: Die Kette hängt offensichtlich durch, hängt sogar unter dem Kipphebel für eine große, die definitiv nicht möglich ist.

Ungewöhnliches Geräusch: Wenn Sie ein Geräusch hören, bei dem die Kette gegen den Kipphebel oder den Kettenkasten "schnappt", ist das ein Hinweis darauf, dass die Kette zu locker sitzt, vor allem wenn Sie das Gas loslassen oder den Gang wechseln.

Ungleichmäßige Kraft (tote Gelenke): Der Verschleiß der Kette ist in der Regel ungleichmäßig. Wenn Sie beim Drehen des Hinterrads feststellen, dass einige Stellen lose und einige Stellen fest und gespannt sind, müssen Sie sich schnell darum kümmern, und es kann sogar an der Zeit sein, den gesamten Satz Ritzelketten zu wechseln.

Professionelle Methode zur Messung der Kettenspannung

In diesem Video erfahren Sie, wie Sie überprüfen können, ob Ihre Kette zu locker ist:

Um sicher zu sein, darf man bei der Messung nicht schlampig sein. Dies sind die sichersten Schritte, die zu befolgen sind:

Vorbereitung: Parken Sie das Fahrzeug auf der seitlichen Halterung (es sei denn, Ihre Anweisungen verlangen ausdrücklich große Streben oder eine Rahmenanhebung, was sehr wichtig ist).

Suchen Sie den "strammsten Punkt": Legen Sie den Leerlauf ein und drehen Sie die Hinterräder von Hand. Die Abnutzung der einzelnen Abschnitte der Kette ist unterschiedlich. Sie müssen die endgültige Messung an der straffsten Stelle der gesamten Kette vornehmen. Andernfalls kann die Kette nach dem Einstellen des Kopfes leicht reißen oder der Öldichtring der Abtriebswelle beim Fahren beschädigt werden.

Mittelpunkttest: In der Mitte der vorderen und hinteren Ritzel nach oben drücken und dann nach unten ziehen.

Kontrollstandard: Messen Sie den Gesamtweg dieser Auf- und Abwärtsschwankung. Der Standard für die meisten Straßenfahrzeuge liegt zwischen 20mm und 30mm. Sie können sich die Aufkleber auf dem Kipphebel ansehen oder die Anleitung durchblättern.

So stellen Sie die Kette ein

Überschreitet der gemessene Wert die Norm, dann folgen Sie diesem Verfahren:

Lösen Sie die Achsmutter: Lösen Sie die große Mutter der Hinterachse mit einem großen Schraubenschlüssel so weit, dass sich das Hinterrad bewegen lässt, ohne es ganz abzuschrauben.

Einstellbolzen: Die Einstellbolzen (oder Einstellblöcke) auf der linken und rechten Seite sollten synchron gedreht werden. Ich habe mir angewöhnt, jeweils nur 1/4 Umdrehung zu drehen, damit es leicht zu kontrollieren ist.

Ausrichtungsskalen: Schauen Sie sich die Ausrichtungsskalen auf beiden Seiten des Kipphebels an, um sicherzustellen, dass die Räder positiv ausgerichtet sind. Wenn das Rad schief ist, kostet das nicht nur die Kette, sondern beeinträchtigt auch die Kurvenkontrolle.

Zurücksetzen und festziehen: Ziehen Sie die Hinterachsmutter mit einem Drehmomentschlüssel an, nachdem Sie den Bereich von 20-30 mm erreicht haben. Schauen Sie unbedingt im Handbuch nach, um die spezifische Anzahl der Kilogramm des Drehmoments zu erfahren.

Abschließende Nachprüfung: Dies ist der am häufigsten übersehene Schritt. Messen Sie nach dem Festziehen der großen Mutter unbedingt noch einmal nach! Oftmals wird beim Festziehen der Achsmutter die Kettenspannung feinjustiert.

Autor: James Miller

Als lebenslanger Motorradenthusiast und Heimwerker mit über 15 Jahren Fahrpraxis habe ich gelernt, dass das Geheimnis eines langlebigen Motorrads in den Details liegt. Ich habe mich darauf spezialisiert, Motorradfahrern beizubringen, wie sie ihre Wartung selbst durchführen können - vom Spannen der Kette bis zum Ölwechsel -, damit jede Fahrt sicher und reibungslos verläuft.

Erweitern Sie mehr!