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Wie man eine gerissene Motorradkette repariert

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Um eine gerissene Motorradkette korrekt zu reparieren, sollte man sie nicht direkt ausbauen, sondern sich die Kettenspezifikation (z. B. 520 oder 525) bestätigen lassen und ein passendes Gelenk sowie ein professionelles Kettenschneide-/Nietwerkzeug anbringen. Der gesamte Prozess läuft in etwa wie folgt ab: Zuerst glätten Sie den Bolzenschaftkopf der gebrochenen Kette, drücken ihn mit Werkzeugen sicher heraus und säubern die freigelegten inneren Kettenglieder. Dann wird die Bolzenwelle und der Dichtungsring des neuen Gelenks mit ausreichend Fett bestrichen, durch die Rückseite der Kette geführt und das äußere Kettenstück eingedrückt, bis die freiliegende Länge der Bolzenwelle die Norm erreicht. Der letzte Schritt ist die Befestigung: Bei einem Sicherungsring wird das geschlossene Ende des Sicherungsrings in Drehrichtung montiert; bei einem Nietring wird der hohle Bolzenwellenkopf mit einem Werkzeug auf den vom Hersteller angegebenen Durchmesser aufgeweitet. Vergessen Sie nicht, zum Schluss die Kettenspannung und die Radausrichtung einzustellen.

Im Folgenden finden Sie eine ausführliche Bedienungsanleitung:

Schritt 1: Vorbereitung: Prüfen Sie die Kettenspezifikationen und Werkzeuge

Bevor wir das tun, müssen wir auf die "Präzision" achten. Motorradketten sind Präzisionsteile, und die Folge von nicht passenden Teilen ist oft, dass die Kette während der Fahrt reißt, was katastrophal ist.

Bestätigen Sie die Kettengröße: Schauen Sie sich die Seitenplatten Ihrer vorhandenen Kette an. Auf dem Metall sind oft Zahlen eingraviert, z. B. 520, 525 oder 530. Wenn Sie ein Scharnier kaufen, müssen Sie darauf achten, dass die Teilung und die Breite genau dieser Zahl entsprechen.

Holen Sie sich das richtige Gelenk: Sie müssen sich für einen von zwei Typen entscheiden:

  • Clip-Stil Einfacher Einbau, in der Regel für Modelle mit kleinem Hubraum verwendet;
  • Nieten-Stil Höhere Festigkeit, dauerhafte Fixierung, wenn Sie ein High-Power-Motorrad sind, empfehle ich dringend mit diesem.

Bereiten Sie die notwendigen Werkzeuge vor: Legen Sie den Schraubstock und den Hammer weg, diese Arbeit kann nicht mit roher Gewalt erledigt werden. Sie brauchen ein spezielles Werkzeug zum Schneiden und Nieten der Kette, und Sie müssen auch einen Mann vorbereiten, der Metall schleifen kann, zum Beispiel einen elektrischen Schleifkopf oder einen Winkelschleifer.

Schritt 2: Beschädigte Links entfernen

Schleifen Sie den Stiftkopf: Schleifen Sie den Stiftkopf des beschädigten Kettenglieds mit einem Winkelschleifer, bis er bündig mit der Seitenplatte ist. Dieser Schritt dient dazu, die Kante des "Pilzkopfes" zu polieren und die zum Herausdrücken erforderliche Kraft erheblich zu verringern.

Ausstecken des Stiftschaftes: Richten Sie die Kausche des Kettenschneiders auf den gerade geglätteten Bolzenschaft aus. Ziehen Sie das Werkzeug langsam an und drücken Sie den Bolzen vollständig durch.

Reinigungsbereich: Nachdem die alten Kettenglieder entfernt wurden, reinigen Sie die freiliegenden inneren Kettenglieder gründlich mit Kettenreinigungsmittel oder Petroleum. Wenn sich hier Schlamm und Sand befinden, wird die neue O-Ring-Dichtung sofort unbrauchbar.

Schritt 3: Neue Gelenke einbauen

Dieser Schritt der Schmierung und Montage entscheidet direkt darüber, wie lange die neue Kette halten kann.

Fett auftragen, ohne zu geizen: Neue Achsschenkeltaschen enthalten in der Regel kleine Beutel mit Schmierfett. Drücken Sie alles heraus und streichen Sie es dick auf den Bolzenschaft und den O-Ring (oder X-Ring). Denken Sie daran, dass dies die einzige Gelegenheit in Ihrem Leben ist, dass diese internen Teile "voll Öl" sind.

Von hinten einsetzen: Setzen Sie den Dichtungsring auf und führen Sie ihn durch die Rückseite der Kette (die Seite in der Nähe des Motors), so dass die Bolzenwelle Ihnen zugewandt ist.

Drücken Sie das äußere Kettenteil ein: Decken Sie den verbleibenden Dichtungsring ab und setzen Sie das äußere Kettenstück auf. Verwenden Sie die "Press"-Funktion des Kettenschneiders, um das Kettenglied nach oben zu drücken.

Schlüsselprüfung: Drücken Sie das Oberschenkelhirn nicht bis zum Ende durch, sondern halten Sie an und messen Sie nach ein paar Durchdrücken nach. Ihr Ziel ist es, den Stiftschaft auf die gleiche Länge wie das Kettenglied nebenan freizulegen. Wenn der Druck zu fest ist, wird der Dichtungsring gequetscht und platzt, und das Kettenglied wird zu einem steifen "toten Gelenk"; wenn der Druck zu locker ist, ist die Festigkeit nicht ausreichend.

Schritt 4: Festes Kettenglied

Wie dieser Schritt auszuführen ist, hängt ganz davon ab, welche Art von Scharnier Sie kaufen.

Option A: Clip-Stil

Schieben Sie den Sicherungsring mit einer Spitzzange in die Rille des Bolzens.

Direktionales Eisengesetz: Das geschlossene Ende des Sicherungsrings muss in die Drehrichtung der Kette zeigen (also nach vorne). Wenn Sie während der Fahrt den Mund öffnen und an einem Ast oder Stein schaben, kann der Sicherungsring abspringen. Sie können sich die Folgen vorstellen.

Option B: Nieten-Stil

Schalten Sie das Kettenschneidewerkzeug auf den Modus "Nieten" um (normalerweise mit einem speziellen Amboss und einer Reibnadel). Richten Sie das Werkzeug auf die hohle Mitte des Stiftkopfes aus. Ziehen Sie das Werkzeug an, um das hohle Metall nach außen aufzublähen.

Hersteller Durchmesser Standard: Diese Zeit muss auf dem Bremssattel sein. Der aufgeweitete Durchmesser sollte sich streng an die Herstellerangaben halten (z. B. 5,5 mm bis 5,8 mm). Wenn der Bolzenschaft zu stark aufgeweitet wird, reißt er, und wenn das Kettenstück nicht genügend aufgeweitet wird, lockert es sich. Dies kann nicht nach Gefühl geschehen.

Schritt 5: Endgültige Einstellung: Straffheit und Ausrichtung

Beenden Sie die Arbeit nicht überstürzt, die Geometrie des Übertragungssystems muss wieder in Ordnung sein. Eine Auffrischung der Verbindungen verändert die effektive Länge oder Spannung der Kette.

Stellen Sie die Kettenspannung ein: Prüfen Sie die vertikale Schwingungsweite der Kette streng nach den Angaben in der Bedienungsanleitung. Stellen Sie den Hinterachseinsteller ein, bis die Spannung innerhalb des Standardbereichs liegt.

Achsvermessung: Verwenden Sie die Skalenstriche auf dem Kipphebel oder ein spezielles Ausrichtungswerkzeug, um sicherzustellen, dass die Hinter- und Vorderräder perfekt ausgerichtet sind. Wenn die Räder schief stehen, nutzt sich die Kurbelgarnitur erschreckend schnell ab.

Das Drehmoment: Im letzten Schritt wird die Mutter der Hinterachse mit einem Drehmomentschlüssel mit dem vorgeschriebenen Anzugsmoment gesichert, und diese Arbeit ist wirklich beendet.

Autor:Mark Reynolds

Ich bin ein zertifizierter Motorradmechaniker mit über 15 Jahren Erfahrung in der Werkstatt. Ich bin auf die Wartung des Antriebsstrangs spezialisiert und habe Hunderte von Ketten repariert, von Rennrädern bis hin zu Cruisern.

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